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Börsenlexikon

Zinsrisiko (interest risk)

Risiko, das aus Bewegungen des Marktzinssatzes erwächst, und das zu Schwankungen im Wert eines Finanzinstruments führt. Dabei kann man unterscheiden zwischen einem Cashflow-Risiko (cash-flow risk): der Zinsaufwand bzw. Zinsertrag verändert sich bei variabel verzinslichen Titeln zum Nachteil des Besitzers und Barwert-Risiko (cash value risk) bei fest verzinslichen Finanzinstrumenten. Bei Banken allfällige Verluste durch die Umwandlung kurzfristiger Depositen in langfristige Kredite oder in festverzinsliche langfristige Schuldtitel. Bei steigenden Kurzfristzinsen erhöhen sich so die Finanzierungskosten der Banken, während ihre Zinseinkünfte (sofern Festzinsen vereinbart wurden) unverändert bleiben. Bei einem Rollover-Kredit die Gefahr, dass durch steigende Zinsen im Zuge der jeweiligen Anpassungs-Termine das Darlehn ungewöhnlich teuer und ein damit finanziertes Vorhaben dadurch unter Umständen verlustreich wird. Siehe Absicherung, Aktiva-Passiva-Ausschuss, Cash Flow Hedge, Contingent Swap, Kredittermingeschäft, Kreditzusage, konditionsfixierende, Laufzeitprämie, Zinsbindung, Zinsoption, Zinsswap. Vgl. Jahresbericht 2004 der BaFin, S. 89.© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen

Buchstabe Z


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CFD sind komplexe Finanzinstrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,9% der Kleinanlegerkonten bei MarketsX verlieren Geld beim CFD Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.