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Börsenlexikon

Zinssatz, realer (real interest rate)

Der Marktzinssatz, in den Modellen der Nationalökonomik dann oft dem natürlichen Zinssatz gegenübergestellt. Der um die erwartete Preissteigerungsrate bereinigte nominale Zinssatz. Siehe Inflationsdifferenzen, Niedrigzinspolitik, Realzinsargument, Realzinssatz. Der dem Geldgeber (Verleiher, Gläubiger) gemäss der Kaufkraft des Geldes wirklich zufliessende Betrag für die geliehene Summe. Dieser kann vom vertraglich vereinbarten Nominalzins (money interest) erheblich abweichen. Siehe Cash-Flow-Effekt, Inflation, Risikoprämie, Zins, effektiver. Vgl. zur Entwicklung im Eurogebiet den Monatsbericht der EZB vom November 2001, S. 23 f., Monatsbericht der EZB vom September 2003, S. 29, Monatsbericht der EZB vom September 2004, S. 35 ff., Monatsbericht der EZB vom April 2005, S. 23 ff. (hier auch Analyse der Einflüsse auf den langfristigen Realzinssatz), Monatsbericht der EZB vom Oktober 2006, S. 63 (Projektion bis 2030 anhand der Alterung der Gesellschaft).© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen

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CFD sind komplexe Finanzinstrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,9% der Kleinanlegerkonten bei MarketsX verlieren Geld beim CFD Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.